Da sind wir nun endlich auch im Cyberspace, Metaversum oder wie auch immer angekommen. 1984 zogen wir mit Molly und Case durch Chiba City*, 1992 machten wir uns mit Hiro und Y.G. auf die Suche nach Snow Crash**, … Seit nunmehr gut vier Jahren hat uns endlich eine dreidimensionale Experimentierwiese erreicht, von vielen schon als der Vorreiter der nächsten Stufe des Internets gepriesen – dem Web3.D. Also eine ernstzunehmende, funktionierende virtuelle Welt mit anwendergenerierten Inhalten, eigener Währung und einer – wie bei jeder medial gehypten und zerrissenen Technologie – einer anfänglichen Goldgräberstimmung die genauso schnell am Ende ist wie der kurze Medienhype oberflächlich: Erinnert irgendwie an die Anfänge des World Wide Web. Jeder wollte, keiner wusste, wenige kassierten – aber viel zu viel und alle zahlten, … peng!
Das soll jetzt aber anders sein: Second Life ist eine wunderbare Plattform um spielerisch und experimentell neue Formen der Kommunikation, Interaktion und Aussendarstellung auszuprobieren. Und das mit einem relativ geringen Aufwand. Schreiben Sie eine IM (Instant Message) in Second Life an Andy Burroughs.
* William Gibson – Official Website | ** Neil Stephenson – Official Website